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Marburg

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Bereits um 9:30 Uhr bat die Polizei die Feuerwehr Marburg um Unterstützung in der Ernst-Lemmer-Strasse. Dort sollten sich die Einheiten zunächst in Bereitschaft halten. Bereits kurze Zeit später eskalierte die Situation.

 

Drehleiter

 

 

Der Mann, der bereits am frühen Morgen im Haus für Aufregung und für die Alarmierung der Polizei sorgte, spang wenig später aus dem Fenster seiner Wohnung im 2. Obergeschoss. Gleichzeitig kam es zu einem Brand in seiner Wohnung, die Flammen schlugen aus dem Fenster und drohten in das dritte Geschoss überzugreifen. Vermutlich war er selbst für den Brand verantwortlich. Mit schweren Verletzungen wurde er in die Uniklinik gebracht. Eine weitere Person wurde durch die Rauchgase verletzt und kam ebenfalls in die Klinik.

Die weiteren 39 Bewohnerinnen und Bewohner, die sich zum Schadenszeitpunkt im Haus aufhielten, konnten sich ins Freie retten. Dort wurden sie durch den Rettungsdienst  betreut und erfasst. Ein Stadtwerkebus diente bis zum Mittag als Aufenthaltsort. Um 9:58 Uhr konnte "Feuer aus" gegeben werden, allerdings dauerten die Nachlöscharbeiten und die Belüftung noch weitere zwei Stunden an.

Die Feuerwehr löschte mit zwei Rohren; eines im Innenangriff sowie eines im Außenangriff über die Drehleiter. Es wurden sechs Trupps unter PA eingesetzt. Die Nachbarwohnungen zur Brandwohnung sind derzeit nicht nutzbar. Die Anwohnerinnen und Anwohner kamen entweder bei Freunden und Verwandten unter, oder wurden über das Ordnungsamt untergebracht.

Momentan laufen die Ermittlungen der Kripo und die Hausverwaltung versucht den Schaden möglichst schnell zu beheben, damit die Personen zügig in Ihre Wohnungen zurück können.

 

Aufstellung

 

Die Feuerwehr war mit den Kräften aus Marburg-Wehrda sowie dem hauptamtlichen Personal im Einsatz. Der Rettungdienst arbeitete mit 15 Kräften vor Ort. Zusätzlich kam der Kriseninterventionsdienst der Stadt Marburg zum Einsatz.

Einsatzleiter der Feuerwehr war Andreas Brauer.

 

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