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Marburg

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Kurz nach dem Brand "Am Grassenberg" wurde die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Marburg-Mitte 2. Zug um 5:04 Uhr zu einem weiteren Brandereignis alarmiert.
In einem Wohn- und Geschäftshaus in der Elisabethstrasse brannten Teile der Fachwerkfassade im Innenhof an einer Fenstereinfassung. Ein Rauchwarnmelder, der das Brandgeschehen detektierte, weckte die Bewohner der unmittelbar benachbarten Wohneinheit. Diese sahen die Flammen und riefen die Feuerwehr.

30.10.2015 1

 

Wo genau der Brand seinen Ursprung hatte, ist derzeit noch unermittelt. Die Löscharbeiten wurden durch die unübersichtliche Gebäudestruktur und verschiedene Anbauten an das Haupthaus erschwert. Der Zugang zum Brandherd erfolgte nicht nur über den innenliegenden Treppenraum zu den Wohnetagen, sondern auch über eine Treppe in der benachbarten Sushi-Bar. Die Flammen waren rasch bezwungen, allerdings bestand die Gefahr, dass sich ein innerer Schwelbrand weiter durch das Ständerwerk des Fachwerkhausen zog. Spuren waren an den Balken rund um ein Küchenfenster, Innen und Außen, sowie an einer vertikalen Stütze zu sehen. Die verkohlten äußeren Holzstrukturen wurden abgetragen, um die exakte Brandausbreitung zu beurteilen. Zusätzlich wurde in das Löschwasser Netzmittel hinzugegeben. Die weiteren Bewohner des Hauses konnten in ihren Wohnungen bleiben, da für diese zu keinem Zeitpunkt eine unmittelbare Gefährdung bestand. Die Feuerwehrwehr wurde mit einem C-Rohr und Kleinlöschgeräten tätig. Gegen 6:20 Uhr übernahm die Kriminalpolizei die Einsatzstelle für Ihre Ermittlungen. Zur Beurteilung der Standfestigkeit wurde ein Statiker hinzugezogen.

Rund 20 Einsatzkräften der Feuerwehr und zwei Kräfte des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

 

 

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